London to Brighton Way, Römische Straße zwischen London und Brighton, England
Der London to Brighton Way ist eine antike Römerstraße, die durch Surrey und West Sussex verläuft und dabei eine nahezu schnurgerade Linie von London zur Küste zieht. Die Strecke führt durch Orte wie Ardingly, Haywards Heath und Burgess Hill und überquert dabei abwechslungsreiches Gelände aus Wäldern und offenem Land.
Die Straße wurde in der Römerzeit angelegt, um London mit der Südküste zu verbinden, und nutzte dabei Schlacke aus den Eisenhütten des Weald als Baumaterial für das Fundament. Diese Technik machte den Untergrund widerstandsfähiger und ist ein Zeugnis der lokalen Ressourcennutzung durch die Römer.
Der angelsächsische Ortsname Streatham in London leitet sich direkt von diesem Römerweg ab, was zeigt, wie tief die alten Straßen in die englische Toponymie eingraviert sind. Wer die Strecke entlanggeht, entdeckt immer wieder Ortsnamen, die an diese Vergangenheit erinnern.
Zwischen Kennington und Croydon im Süden Londons folgt die moderne A23 dem alten Trassenverlauf, sodass dieser Abschnitt gut zugänglich ist. Weiter südlich verläuft der Weg durch Wälder und offenes Gelände, wo festes Schuhwerk und etwas Orientierungssinn hilfreich sind.
Der Weg besteht aus vier Hauptabschnitten, von denen das längste Teilstück zwischen Felbridge und Clayton verläuft. Diese Aufteilung entstand, weil die Römer die Trasse an natürliche Geländemerkmale anpassten, was dem geraden Bild der Römerstraßen widerspricht.
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