West Sussex, Verwaltungsbezirk in Südostengland
West Sussex ist ein Verwaltungsgebiet im Südosten Englands, das sich vom Ärmelkanal bis zu den kreidigen Hügeln der South Downs erstreckt und Küstenebenen mit sanft gewelltem Binnenland verbindet. Die Region umfasst mehrere Städte und Dörfer, die durch ein Netz von Landstraßen verbunden sind, wobei größere Zentren wie Worthing und Horsham als Verkehrsknotenpunkte dienen.
Die Region war ab 477 ein sächsisches Königreich, bevor sie im 9. Jahrhundert Teil von Wessex wurde und ihre Verwaltungsstruktur über die normannische Eroberung hinaus beibehielt. Die mittelalterliche Aufteilung in sechs Bereiche beeinflusste die Landnutzung und Siedlungsform bis in die Neuzeit.
Der Name stammt von den westsächsischen Siedlern, die sich hier nach römischer Zeit niederließen, und die Grafschaft bewahrt heute noch Ortsnamen und Traditionen aus dieser frühen Periode. Besucher bemerken die regelmäßigen Landschaftsmuster, die durch jahrhundertelange Bewirtschaftung entstanden sind, mit Feldwegen und Hecken, die auf mittelalterliche Landaufteilung zurückgehen.
Die wichtigsten Orte liegen an Küste und Eisenbahnlinien, die von London nach Süden führen, wobei Hauptstraßen die Verbindungen zwischen den Städten herstellen. Besucher erreichen die meisten Sehenswürdigkeiten am besten mit dem Auto oder Regionalzug, wobei Küstenorte oft leichter zugänglich sind als ländliche Bereiche.
Mehrere Ortsnamen hier enden auf -ham oder -ing, was auf sehr frühe sächsische Gründungen hinweist, die oft vor dem 7. Jahrhundert entstanden. Diese Namen zeigen, wie weit die ursprünglichen Siedler ins Landesinnere vordrangen, lange bevor größere Königreiche sich bildeten.
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