Red Lodge Museum, Bristol, Historisches Wohnmuseum in Bristol, England
Das Red Lodge Museum ist ein historisches Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert im Zentrum von Bristol, bekannt für seine originale Eichenholzvertäfelung, aufwendig gestaltete Gipsdecken und einen doppelstöckigen Kamin. Das Gebäude vereint Tudor- und elisabethanische Bauelemente in mehreren erhaltenen und möblierten Räumen, die sich über verschiedene Etagen verteilen.
Das Gebäude wurde 1580 als Pavillon für Unterhaltung und Rückzug für die Familie Young errichtet, die auf dem angrenzenden Grundstück große Gärten und Obstgärten besaß. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wechselte es mehrfach den Besitzer und diente unter anderem als Schule für Mädchen, bevor es schließlich als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.
Das Große Eichenzimmer zeigt noch heute seine ursprüngliche Holzverkleidung und die aufwendig bemalten Decken, die den Raum sofort in eine andere Zeit versetzen. Wer das Zimmer betritt, bekommt einen direkten Eindruck davon, wie Wohlstand im England des 16. Jahrhunderts zur Schau gestellt wurde.
Das Museum ist an mehreren Tagen in der Woche geöffnet, an Montagen und Dienstagen jedoch in der Regel geschlossen. Da sich die Räume über mehrere Etagen erstrecken, sollte man festes Schuhwerk tragen, da die Treppen schmal und steil sein können.
Der kleine Garten neben dem Gebäude wurde in den 1930er Jahren nach einem Entwurf aus dem 17. Jahrhundert angelegt und spiegelt in seinem geometrischen Muster die Ornamente der Innendecken wider. Diese Verbindung zwischen Garten und Innenraum war im elisabethanischen Hausbau durchaus beabsichtigt und zeigt, wie sehr Architektur und Gartenkunst damals als Einheit gedacht wurden.
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