Port Ellen, Mälzerei in Argyll und Bute, Schottland
Das Mälzhaus steht an der Südküste von Islay und verbindet traditionelle Brennblasen aus Kupfer mit Lagergebäuden aus Stein, die über den Atlantik blicken. Die Anlage erzeugt Malz nach klassischen Verfahren und lagert Spirituosen in Fässern, bevor diese reifen.
Das Werk wurde 1825 gegründet und arbeitete bis 1983, bevor es vier Jahrzehnte lang stillstand und 2024 nach umfassender Erneuerung wieder öffnete. Die Wiederherstellung folgte damals dem Wunsch, die verlorene Maltproduktion auf der Insel wiederzubeleben.
Die Mälzerei beliefert alle Destillerien der Insel und prägt damit das handwerkliche Leben auf Islay bis heute. Besucher sehen die Malztrocknung und verstehen, wie diese zentrale Anlage die lokale Whiskyproduktion mitgestaltet.
Besucher sollten im Voraus reservieren, um an geführten Touren teilzunehmen, die den Prozess von der Getreidetrocknung bis zur Reifung erklären. Es ist sinnvoll, sich auf unregelmäßiges Wetter vorzubereiten und tragbare Kleidung zu wählen, da Wanderungen über das Gelände Teil des Besuchs sind.
Das neue Werk besitzt zwei Paare von Brennblasen: ein Paar folgt dem ursprünglichen Design, das andere wird für experimentelle Produktionen genutzt. Diese Dopplung ermöglicht es, traditionale Herstellung und Innovationen parallel zu erkunden.
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