Sanday, Gezeiteninsel in den Inneren Hebriden, Schottland
Sanday ist eine Gezeitenisel in den Inneren Hebriden in Schottland, die durch eine Straßenbrücke mit der benachbarten Insel Canna verbunden ist. Bei Niedrigwasser legen Sandbänke eine natürliche Verbindung zwischen den beiden Inseln frei, die bei steigendem Wasser wieder verschwindet.
Ursprünglich verband eine Fußgängerbrücke Sanday mit Canna, doch im Jahr 2006 wurde sie durch eine Straßenbrücke ersetzt. Diese neue Verbindung veränderte den Alltag auf beiden Inseln grundlegend, da seitdem Menschen und Fahrzeuge unabhängig von den Gezeiten hinüber- und herüberfahren können.
Die Landwirtschaft auf Sanday ist in mehrere kleine Parzellen aufgeteilt, die von verschiedenen Familien bewirtschaftet werden, ein System, das als Crofting bekannt ist. Wer über die Insel spaziert, kann diese kleinen Felder und die traditionellen Arbeitsweisen erkennen, die das Bild der Landschaft prägen.
Dank der Straßenbrücke kann Sanday jederzeit und unabhängig von der Tide besucht werden, ohne auf das Niedrigwasser warten zu müssen. Da die Insel jedoch abgelegen ist, empfiehlt es sich, die Fährverbindungen nach Canna im Voraus zu prüfen, bevor man die Reise plant.
Die alte Kirche des Heiligen Eduard auf Sanday wurde zu einem Studienzentrum mit Archiven der gälischen Sprache umgebaut und dient heute auch als Jugendherberge. Dieses ungewöhnliche Gebäude zeigt, wie ein einziger Ort gleichzeitig als Kulturzentrum und Unterkunft genutzt werden kann.
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