Selworthy Beacon, Hügel im Exmoor-Nationalpark, England
Selworthy Beacon ist ein Hügel im Exmoor-Nationalpark in Somerset mit einem Gipfel, von dem man an klaren Tagen bis zur Südküste von Wales blicken kann. Der Hügel wird von der National Trust verwaltet und ist über markierte Wanderwege erreichbar, die durch die offene Heidelandschaft führen.
Der Hügel war im 16. Jahrhundert Teil des englischen Küstenverteidigungssystems und war mit Leuchtfeuern ausgestattet, um vor feindlichen Schiffen zu warnen. Diese Befeuerungsanlage verdankt dem Hügel seinen Namen und zeigt die frühe Bedeutung des Ortes für die nationale Sicherheit.
Die alten Steinhaufen und Grabhügel nahe dem Gipfel zeigen frühe menschliche Präsenz und Bestattungspraktiken in diesem Teil von Somerset.
Der Weg hinauf führt von der Kirche in Selworthy aus und verläuft über offene Heidenwege, die bei schlechtem Wetter matschig werden können. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind wichtig, da die Höhe wenig Schutz vor Wind und Regen bietet.
In der Nähe des Gipfels befindet sich ein Mausoleum aus dem 19. Jahrhundert für Sir Thomas Dyke Acland, das als unerwartet großes Denkmal an einem so abgelegenen Ort wirkt. Die Struktur erzählt von der lokalen Landownerschaft und ist ein Überbleibsel aus einer Zeit mit anderen Prioritäten für Gedenkstätten.
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