Kloster Inishmacsaint, Frühchristliche Klosterruinen auf der Insel Inishmacsaint, County Fermanagh, Nordirland.
Das Inishmacsaint Monastery ist ein archäologischer Ort auf einer Insel im Westen des Lough Erne mit Steinen und alten Kreuzelementen aus dem 10. und 12. Jahrhundert. Die Überreste zeigen Gebäude und religiöse Strukturen, die auf verschiedenen Ebenen der Insel verstreut sind.
Der heilige Ninnidh gründete den Ort zwischen 523 und 530 n.Chr. als religiöses Zentrum in der frühen christlichen Zeit. Später, im Jahr 718 n.Chr., war Abt Fiannamail ein bekannter Anführer dieser Gemeinschaft.
Der Ort trägt den Namen des Heiligen Ninnidh und zeigt, wie frühe christliche Gemeinschaften auf Inseln lebten und beteten. Die Ruinen spiegeln wider, wie Mönche hier in einfachen Zellen zusammengelebt haben und den See als Schutz vor äußeren Störungen nutzten.
Der Ort ist über die A46 Lough Shore Drive zu erreichen, wo Beschilderung zu einem Aussichtsbereich führt. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da die Wege zum Wasser hin uneben sein können und Vogelbeobachtung besonders in wärmeren Monaten lohnt.
Die genaue Größe und das Ausmaß des ursprünglichen Klosters sind bis heute nicht vollständig erforscht, da viele Strukturen unter Erde oder Wasser verborgen bleiben. Archäologen entdecken immer wieder neue Hinweise auf Handwerk und tägliches Leben aus der Mönchszeit.
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