Porozina, Fährhafen auf der Insel Cres, Kroatien.
Porozina ist eine Hafensiedlung an der Nordwestküste der Insel Cres und erstreckt sich über eine geschützte Bucht mit älteren erhöht gelegenen Häusern und modernem Entwicklungsgebiet am Wasser. Das Dorf bietet einen natürlichen Hafen, der seit langem Schiffe aufnimmt und verbindet traditionelle Strukturen mit zeitgenössischen Anlagen.
Der Name des Ortes stammt von einem antiken Leuchtturm, Pharum Insulae, der vom Hügel aus die Schiffe während der Antike leitete. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit diente der Ort als bedeutendes Anlaufzentrum für die Maritime.
Die Pfarrkirche des Heiligen Nikolaus zeigt Inschriften in Glagoliza an ihren Wänden, ein wichtiges Zeichen des mittelalterlichen kroatischen Schrifterbes dieser Region. Diese Überreste verbinden Besucher direkt mit der religiösen und schriftlichen Vergangenheit des Ortes.
Regelmäßige Fährverbindungen verbinden Porozina mit Brestova auf dem Festland Istriens und machen es zum Haupteinreisepunkt für Besucher der Insel Cres. Der Hafen ist leicht zu Fuß erreichbar und die Anlagen sind gut für Fußgänger und Fahrzeuge ausgestattet.
Die Ruinen eines Franziskanerklosters im Renaissance-Stil stehen über dem Hafen und wurden 1843 aufgegeben, nachdem sie Jahrhunderte religiöser Präsenz in dieser Hafengemeinde markiert hatten. Diese verlassenen Strukturen erzählen eine Geschichte von spirituellem Leben, das an diesem Ort blühte, aber später verschwand.
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