Kuh-e Hazar, Berggipfel in der Provinz Kerman, Iran
Kūh-e Hezār ist ein Berggipfel in der Provinz Kerman im Iran und gilt mit einer Höhe von rund 4500 Metern als einer der höchsten Gipfel des Landes. Die Hänge durchlaufen mehrere Höhenstufen, von bewaldeten Zonen bis hin zu felsigem Gelände nahe dem Gipfel.
Der Berg war einst ein wichtiger Durchgang für Reisende, die durch die Region Kermans zogen, und ist seit langer Zeit Teil der lokalen Geografie. Steinstrukturen in Gipfelnähe deuten auf frühere menschliche Anwesenheit hin und legen eine Verbindung zu alten Glaubensvorstellungen nahe.
Der Name des Berges leitet sich vom persischen Wort 'hezar' ab, was 'tausend' bedeutet und auf die Vielfalt der Pflanzen an seinen Hängen hinweist. Wer die unteren Bereiche durchwandert, begegnet einer erstaunlichen Dichte an Wildpflanzen, die sich mit zunehmender Höhe deutlich verändert.
Der Hauptzugang führt über die nördliche Route ab dem Rain-Wasserfall, und auf rund 3100 Metern steht eine Berghütte mit einfacher Unterkunft. Es empfiehlt sich, den Aufstieg früh am Morgen zu beginnen, da das Wetter in großer Höhe schnell wechseln kann.
Das Dorf Bab Zangi liegt an den Hängen des Berges auf etwa 3300 Metern und gilt als eine der am höchsten gelegenen dauerhaft bewohnten Siedlungen des Landes. Das Leben dort geht den ganzen Winter über weiter, obwohl die Bedingungen in dieser Höhe sehr rau sind.
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