Dena, Berggipfel in der Zagros-Kette, Iran
Dena ist ein Bergmassiv im Zagros-Gebirge mit etwa 47 Gipfeln über 4000 Metern Höhe, das sich über große Teile mehrerer iranischer Provinzen erstreckt. Die Landschaft zeigt steile Hänge, tiefe Täler und schneebedeckte Höhen, besonders im Winter und Frühjahr.
Das Gebirge entstand während der Pliozän-Zeit durch bedeutende tektonische Verschiebungen, die das gesamte Zagros-System formten. Diese geologischen Prozesse schufen die heutige Struktur und Höhe des Bergmassivs.
Die Region beherbergt kurdische, lors- und bachtiarische Gemeinschaften, die ihre traditionellen Lebensweisen in den Bergen pflegen. Besucher können die Spuren dieser Kulturen in den Dörfern und Weideflächen entlang der Hänge beobachten.
Die beste Zeit zum Besteigen ist im Sommer, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind. Die Erreichbarkeit erfolgt über die Dörfer Khafr und Sisakht, die als Ausgangspunkte für Expeditionen dienen.
Das Massiv beherbergt ganzjährig erhaltene Gletscher, die als wichtige Wasserquellen für die umliegenden Regionen dienen. Diese Eismassen versorgen Täler und Tieflandgebiete mit Süßwasser für Landwirtschaft und Ökosysteme.
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