Bolsenasee, Kratersee in Italien
Der Bolsena-See ist der größte Vulkankrater-See Europas und liegt in der Provinz Rom in der Region Latium. Der See erstreckt sich etwa 13,5 Kilometer in der Länge und etwa 12 Kilometer in der Breite mit einem kegelförmigen Grund, dessen tiefster Punkt in der Mitte etwa 150 Meter unter der Oberfläche liegt.
Der See wurde vor Tausenden von Jahren durch einen Vulkanausbruch geformt, der einen großen Krater schuf, der sich mit Regenwasser füllte. Die Römer kannten ihn als Lacus Volsinii, benannt nach der antiken etruskischen Stadt Velzna, die um 264 v.Chr. an einen anderen Ort verlegt wurde.
Der Name des Sees stammt von der antiken Stadt Volsinii, die die Römer Lacus Volsinii nannten. Die Dörfer rund um das Wasser bewahren traditionelle Lebensweisen, in denen der See und seine Fische noch heute eine zentrale Rolle spielen, wie man an den lokalen Festen und Fischerbooten sieht, die nachts mit Lampen hinausfahren.
Der See kann von mehreren Haftstädten aus mit dem Boot erkundet werden, darunter Capodimonte und Bolsena, von denen aus Fahrten zu den zwei Inseln angeboten werden. Die Gegend bietet Unterkünfte in Hotels, Campingplätzen und Mietshäusern in den Dörfern am Ufer, wobei der beste Zugang über gepflegte Straßen rund um das Wasser erfolgt.
Ein amerikanischer Bomber stürzte 1944 in den See ab, und das Flugzeugwrack wird heute im lokalen Museum aufbewahrt. Die Geschichte der Besatzung wird bewahrt und erinnert an die Verbindung des Sees zu Ereignissen des 20. Jahrhunderts.
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