Haus des Menander, Antikes römisches Domus in Pompeji, Italien
Das Haus des Menander ist eine große römische Villa in Pompeji mit über tausend Quadratmetern Fläche und vielen verschiedenen Räumen. Es hat einen zentralen Hof, einen Peristylgarten, private Bäder und Bereiche für Diener, die nach einem klaren Plan angeordnet sind.
Das Gebäude wurde zu Beginn des dritten Jahrhunderts v.Chr. erbaut und später während der Zeit von Kaiser Augustus grundlegend umgebaut. Die Familie, die dort lebte, war mit der Frau des Kaisers Nero verwandt, was ihren hohen Rang in der römischen Gesellschaft zeigte.
Die Wandmalereien zeigen die Geschichte des griechischen Dichters Menander und Szenen aus Troja, die in den Räumen erhalten geblieben sind. Besucher können diese antiken Kunstwerke noch heute sehen und verstehen, welche Kunstformen für wohlhabende Römer wichtig waren.
Das Haus ist klar in öffentliche und private Bereiche aufgeteilt, mit einem formalen Eingang, wo Besucher und Kunden warten konnten. Die verschiedenen Räume sind gut zugänglich und zeigen deutlich, wie die Besitzer ihre Räume organisierten und nutzten.
Bei Ausgrabungen wurden mehr als hundert silberne Gefäße und ein hölzerner Kasten mit goldenen Objekten unter dem Badezimmer gefunden. Dieser Fund zeigt, wie wohlhabende Bewohner ihre wertvollsten Besitztümer versteckten, um sie sicher aufzubewahren.
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