Kartause Allerengelberg, Schnals, Italien, Kartäuserkloster im Schnalstal, Italien.
Die Kartause Allerengelberg ist ein Kartauser-Kloster in der Schnalstal, das auf einer bewaldeten Terrasse in uber 1300 Metern Hohe gelegen ist. Das Gebaude verbindet gotische und barocke Stilelemente und zeigt die charakteristische Anordnung eines Bergklosters mit verschiedenen Funktionsbauten.
Der Kartauser-Orden grundete das Kloster im Jahr 1326 unter der Schirmherrschaft von Herzog Heinrich von Tirol und Kaernten. Die Gemeinschaft bestand bis 1782, als Joseph II. die Auflosung herbeiführte.
Das Kloster war lange Zeit ein geistliches Zentrum für das Tal und prägte das Leben der umliegenden Gemeinden durch seine Präsenz. Die Mönche waren bekannt dafür, Wissen zu bewahren und die Bevölkerung in praktischen Fragen zu unterstützen.
Das Kloster kann nur in Gruppen mit vorheriger Anmeldung besichtigt werden, mit Führungen, die in den Sommermonaten angeboten werden. Besucher sollten auf festes Schuhwerk und warme Kleidung achten, da die Höhenlage und das Bergklima wechselhaft sind.
Nach der Schliessung des Klosters 1782 zogen rund vierzig Familien in die Gebaude ein und grundeten das Dorf Karthaus. Diese Umwandlung von einem spirituellen Ort zu einem Wohnort zeigt, wie die urspruengliche Architektur den Charakter des Ortes bewahrt hat.
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