Spina, Archäologische Stätte nahe Comacchio, Italien.
Spina war eine etruskische Hafenstadt in der Poebene, deren Ruinen Kanäle, Hausfundamente und Gräber aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. zeigen. Die Überreste liegen heute im Gelände in der Nähe von Comacchio und werden von Archäologen weiterhin untersucht.
Die Stadt entstand im 6. Jahrhundert v. Chr. als wichtiger Hafen für Handelsgüter und verschwand später durch Verlandung des Deltas. Die modernen Ausgrabungen begannen 1922, als Entwässerungsarbeiten an der Poebene die ersten Funde ans Licht brachten.
Das Museum in Ferrara zeigt griechische Keramik und Bronzegegenstände, die aus den Gräbern der Stadt stammen. Diese Funde erzählen von den Handelsbeziehungen, die diese Hafenstadt mit dem östlichen Mittelmeerraum pflegte.
Besucher können das Gelände selbstständig erkunden oder an geführten Touren teilnehmen, um mehr über die antike Architektur und die Funktionsweise der Kanäle zu erfahren. Das nahegelegene Museum in Ferrara mit seinen wertvollen Ausstellungsstücken ist ebenfalls leicht zu erreichen und ergänzt den Besuch vor Ort hervorragend.
An diesem Ort wurden über 4000 Gräber ausgegraben, die Einblicke in die tägliche Arbeit und das Handwerk geben, die sonst in Ruinen schwer zu erkennen sind. Die Menge und Qualität dieser Grabbeigaben machen den Ort zu einer der wichtigsten Quellen für unser Wissen über das etruskische Leben.
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