Royal Gardens of Monza, Botanischer Garten in Monza, Italien
Die Königlichen Gärten von Monza sind eine Grünanlage um die königliche Villa, die sich über mehrere Hektar erstreckt und verschiedene Landschaftsstile miteinander verbindet. Geometrisch angelegte Blumenbeete, Rosenplantagen und künstliche Wasserlauf durchziehen die Flächen und schaffen abwechslungsreiche Bereiche zum Erkunden.
Die Anlage wurde ab 1778 von Architekt Giuseppe Piermarini für den Erzherzog Ferdinand von Österreich-Este entworfen und vereinte französische Formalität mit englischen Landschaftselementen. Diese Verbindung zweier Gartentraditionen war für die Zeit modern und prägte das Erscheinungsbild bis heute.
Die Gärten zeigen verschiedene Stilrichtungen in ihren einzelnen Bereichen, wie den neoklassizistischen Tempel und die Neptun-Statue, die Besucher beim Spaziergang entdecken können. Diese Denkmäler spiegeln die künstlerischen Vorlieben der adeligen Bewohner wider und prägen bis heute das Erscheinungsbild der Anlage.
Die Wege sind gut begehbar und führen durch verschiedene Bereiche, die sich gut zu Fuß erkunden lassen, was besonders an milderen Tagen angenehm ist. Mit Wasser und bequemen Schuhen können Besucher problemlos mehrere Stunden im Gelände verbringen.
Zwei monumentale Eichenbäume, die vom italienischen Forstamt anerkannt wurden, stehen seit über zwei Jahrhunderten in diesen Gärten und zählen zu den ältesten Exemplaren vor Ort. Ihre mächtige Präsenz prägt weiterhin das Landschaftsbild und zieht aufmerksame Besucher an, die die Geschichte der Bäume erkennen.
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