Villino di Rudinì, Eklektische Villa im Sallustiano-Viertel, Rom, Italien.
Das Villino di Rudinì ist eine Privatvilla im Sallustiano-Viertel Roms mit einer eklektischen architektonischen Gestaltung. Das Gebäude verfügt über drei Geschosse, ein Untergeschoss und ein Dachgeschoss sowie einen zentralen Lichthof, der durch ein großes Oberlichtensystem beleuchtet wird.
Der Architekt Ernesto Basile errichtete die Villa zwischen 1904 und 1906 für Antonio Starabba, der in den 1890er Jahren Ministerpräsident Italiens war. Das Gebäude entstand während einer Zeit, in der die Architektur Europas traditionelle und moderne Formen miteinander verband.
Das Gebäude zeigt eine Mischung aus klassischen Elementen und Jugendstil-Details, die an den Fassaden und in den dekorativen Friesen sichtbar werden. Diese Verbindung spiegelt wider, wie europäische Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschiedene Stile miteinander vereinte.
Das Gebäude befindet sich an der Via Quintino Sella und dient heute als Kanzlei und Konsularsektion der japanischen Botschaft in Italien. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine offizielle Regierungseinrichtung handelt und daher nur eingeschränkter Zugang möglich ist.
Der zentrale Lichthof mit dem Oberlichtensystem ist eine bemerkenswerte Lösung, die dem Gebäude trotz seiner Lage in der Stadt natürliche Helligkeit verleiht. Diese architektonische Lösung war zur Zeit seiner Erbauung innovativ und zeigt, wie Basile praktische und ästhetische Aspekte verband.
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