Mount Bukō, Kalksteingipfel in der Region Chichibu, Japan.
Der Mount Bukō ist ein Gipfel aus Kalkstein in der Region Chichibu, der sich auf 1304 Meter Höhe erhebt und durch steile weiße Felswände auffällt. Die abgebauten Terrassen formen heute große Stufen an der Westseite, während die Ostflanke bewaldet bleibt.
Der Kalksteinabbau begann 1917 und lieferte Material für den Wiederaufbau Tokios nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Arbeiten dauern bis heute an und haben die ursprüngliche Form des Berges deutlich verändert.
Der Berg dient als spiritueller Schutzort, wobei eine alte Zeder im Block 32 eine traditionelle Gebetsstätte markiert. Einheimische besuchen diesen Ort seit Generationen, um für eine sichere Reise und gute Ernten zu bitten.
Wanderer erreichen das Gipfelgebiet über einen 90-minütigen Fußweg von Yokose-Station entlang der Route 299, wobei eine Routenregistrierung am Ausgangspunkt empfohlen wird. Der Pfad ist im Sommer gut begehbar, kann aber nach Regen rutschig werden.
Die aktive Steinbrucharbeit hat die Höhe des Berges um etwa 30 Meter reduziert, sodass die ursprüngliche Silhouette heute kaum noch erkennbar ist. Besucher können die großen Abbaustufen vom Tal aus sehen, die wie ein riesiges weißes Amphitheater wirken.
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