Hyakuhiro Falls, Wasserfall in Okutama, Japan.
Der Hyakuhiro-Wasserfall stürzt 40 Meter in die Tiefe durch dichten Wald und bildet weiße Wasserstrahlen entlang des Flusses Kawakoketani in den Bergen der Präfektur Tokio. Das Wasser bahnt sich seinen Weg durch steiles Gelände, bevor es in den tiefer gelegenen Bereichen des Tals weiterfließt.
Der Wasserfall diente seit der Edo-Zeit als Wegmarke für Reisende, die die bergigen Regionen zwischen Tokio und benachbarten Präfekturen durchquerten. Diese alte Rolle als Orientierungspunkt zeigt die lange Bedeutung dieses Ortes für die lokale Verkehrsgeschichte.
Die Einheimischen sehen den Wasserfall als Zeichen für Tokios natürliche Vielfalt, die im Kontrast zur städtischen Prägung der Hauptstadt steht. Er erinnert Besucher daran, dass auch in einer großen Metropolregion wild wachsender Wald und unberührte Gewässer existieren.
Der Zugang beginnt mit einer Busfahrt vom Bahnhof Okutama zur Haltestelle Kawanoribashi, danach folgt eine 90-minütige Wanderung über steiles Gelände. Besucher sollten festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und gute körperliche Kondition mitbringen, da der Weg anspruchsvoll ist.
In den Wintermonaten gefriert der Wasserfall teilweise und bildet natürliche Eisskulpturen, die das Erscheinungsbild der Kaskade völlig verändern. Diese eisigen Formationen entstehen durch die kalten Temperaturen und den Sprühnebel, der auf den umgebenden Felsen gefriert.
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