Nakasu, Unterhaltungsviertel und Flussinsel in Hakata-ku, Japan
Nakasu ist ein Unterhaltungsviertel und eine Flussinsel zwischen dem Nakagawa- und dem Hakatagawa-Fluss in Fukuoka. Das Gebiet umfasst über 3.500 Restaurants und Bars, die über zahlreiche Straßen verteilt sind und durch 18 Brücken miteinander verbunden werden.
Die Insel entstand um 1600, als der Fukuoka-Herrscher Kuroda Nagamasa zwei Brücken baute, um die Bezirke Chuo-ku und Hakata-ku über die Sandbank zu verbinden. Diese frühen Verbindungen legten den Grundstein für die spätere Entwicklung des Viertels.
Das Viertel ist bekannt für seine Yatai-Garküchen entlang des südlichen Flussufers, wo Besucher regionale Spezialitäten wie Hakata-Ramen und Yakitori probieren können. Diese mobilen Stände prägen das Straßenleben und ziehen täglich Einheimische und Touristen an.
Das Viertel ist über die U-Bahn-Station Nakasu-Kawabata erreichbar, die auf der Fukuoka-Linie Zugang bietet mit regelmäßigen Verbindungen vom frühen Morgen bis in die Nacht hinein. Die Insellage macht es wichtig, die Brückenverbindungen zu nutzen, um sich zwischen den verschiedenen Straßen und Bereichen zurechtzufinden.
Die Fukuhaku Deai Brücke bietet Ausblicke auf leuchtende Neonzeichen, deren Reflexionen auf der Wasseroberfläche ein Spiegelbild erzeugen. Dieses Lichtspiel ist von verschiedenen Positionen entlang der Brücke sichtbar und schafft eine fotografische Besonderheit.
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