作手城, Bergfestung in Mikkaido, Japan
作手城 (Sakute-jo) ist eine Bergburg in der Präfektur Aichi auf einem langen, schmalen Kamm gelegen. Die erhaltenen Überreste umfassen Erdwälle, Gräben und Steinmauern, die sich entlang des Hangs verteilen und den Grundriss der ursprünglichen Anlage noch deutlich erkennen lassen.
Die Burg entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts während der Sengoku-Zeit, als regionale Kriegsherren die Kontrolle über Bergpässe und Handelsrouten anstrebten. Mit dem Ende der Kriegszeit und dem Aufstieg der Tokugawa-Herrschaft verlor die Anlage ihre strategische Bedeutung und wurde aufgegeben.
Die Burg trägt den Namen der Region Sakute, einem Gebiet, das schon vor dem Bau der Anlage besiedelt war. Wer durch die Überreste geht, bemerkt, wie die Bewohner die natürliche Geländeform für Verteidigung und Alltagsleben zugleich genutzt haben.
Der Zugang erfolgt über einen Wanderpfad, der am Fuß des Hügels beginnt und durch dichten Wald führt. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Wege steil sein können und das Gelände der Überreste uneben ist.
Mehrere rivalisierende Daimyo-Familien übernahmen im Laufe der Zeit die Kontrolle über die Burg, und Spuren dieser wechselnden Besitzer sind in den Mauerstrukturen noch sichtbar. An einigen Stellen erkennt man, wo ältere Mauern hastig repariert oder verändert wurden, um den Bedürfnissen eines neuen Herrn zu entsprechen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.