作手城, Bergfestung in Mikkaido, Japan
Saku-te Castle ist eine japanische Bergfestung in der Präfektur Aichi, die auf einem hohen Bergkamm erbaut wurde. Die Ruinen zeigen ein verworrenes System von Steinmauern, Erdwällen und Graben, die den Hang hinauf und hinunter führen und einem Besucher eine klare Vorstellung von der Gesamtstruktur geben.
Das Schloss entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts während des Sengoku-Krieges und diente als strategischer Außenposten. Es wurde später überwiegend verlassen, nachdem sich die politische Macht in der Region verlagerte und moderne Verkehrswege um die ehemalige Hochburg herum führten.
Der Name des Schlosses stammt vom lokalen Handwerk des Schieferabbaus, das in der Region seit Jahrhunderten verbreitet ist. Beim Besuch sieht man überall Spuren dieser tradition in den Steinbruch-Werkzeugen, die an verschiedenen Stellen noch zu finden sind.
Der Aufstieg folgt gut markierten Pfaden, die sich durch den Wald winden und zeigen, wo die ursprünglichen Wege der Festung durchführten. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und ausreichend Zeit einzuplanen, da die Wege steil sind und die Orientierung auf dem unebenen Gelande der Ruinen schwierig sein kann.
Der Standort war so bedeutsam, dass mehrere rivalisierende Daimyo-Familien im Laufe der Jahrzehnte um die Kontrolle kämpften. Diese wechselhafte Vergangenheit hinterließ Spuren in den Strukturen, die Reparaturen und Veränderungen aus verschiedenen Epochen zeigen.
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