Katsunuma clan residence ruins, Mittelalterliche befestigte Residenz in Koshu, Japan
Die Katsunuma-Residenz ist eine mittelalterliche Befestigung in Koshu, die auf einer Flussterrasse an einem Ufer des Hikawa-Flusses liegt. Die Anlage wird von Erdwällen und Gräben auf der Nord- und Ostseite geschützt, und die Reste von etwa 23 Gebäuden sind noch erkennbar, darunter Werkstätten, Wohnquartiere und Wassersysteme.
Die Residenz gehörte der Katsunuma-Familie, die dem Takeda-Clan diente, bis dieser Anfang des 17. Jahrhunderts endete. Der Niedergang kam, nachdem die Familie beschuldigt wurde, Takeda Shingen verraten zu haben, was zur Zerstörung der Anlage führte.
Der Ort zeigt, wie die Katsunuma-Familie hier lebte und arbeitete, mit Spuren von Handwerkstätten und Wohnbereichen, die man an den freigelegten Fundamenten erkennt. Die gefundenen chinesischen Keramiken verraten, dass die Familie wohlhabend und gut verbunden war.
Beim Besuch können Sie rekonstruierte Tore und ursprüngliche Steinfundamente sehen, mit Informationstafeln, die die Anordnung der Gebäude erklären. Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, mit guter Ausschilderung und Aussichtspunkten, die einen Überblick über die gesamte Anlage bieten.
Auf dem Gelande wurden Hinweise auf Goldraffinerie-Aktivitaten gefunden, darunter Schmelzgefasse mit Metallruckstanden in den Werkstatten. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass die Familie nicht nur Landbesitzer war, sondern auch an wertvollen Handelsaktivitaten beteiligt war.
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