Kōgaku-ji, Buddhistischer Tempel in Koshu, Japan
Kōgaku-ji ist ein buddhistischer Tempel am Fuße eines Berghangs in Koshu mit traditionellen Holztoren, Meditationshallen und Gartenanlagen aus Teichen und Wasserfällen. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und verbindet architektonische Elemente mit der natürlichen Landschaft.
Der Tempel wurde 1380 von Zen-Meister Bassui Tokushō gegründet und erhielt während der Bürgerkriege der Nanboku-chō-Zeit den Status eines kaiserlichen Gebetsortes. Diese Ernennung sicherte seine Bedeutung als spirituelles Zentrum in einer turbulenten Zeit.
Der Tempel ist bekannt für sein berühmtes Kunstwerk aus dem 13. Jahrhundert, ein hängendes Rollbild mit Daruma in roten Gewändern, sowie mehrere Porträts von Zen-Meistern an den Wänden. Diese Werke zeigen die künstlerische Tradition, die an diesem Ort gepflegt wurde.
Besucher können die Tempelanlage erkunden und an Meditationssitzungen und religiösen Zeremonien teilnehmen, die das ganze Jahr über stattfinden. Es ist ratsam, sich vorher über laufende Veranstaltungen zu informieren, um die beste Zeit für den Besuch zu planen.
Archäologische Untersuchungen der Tempelgärten haben komplexe Anordnungen von Felsen, Wasserelementen und Landschaftsgestaltung aus der frühen Edo-Zeit enthüllt. Diese sorgfältig geplanten Gartenkompositionen zeigen, wie Vergangenheit und Natur in einem durchdachten Gesamtkonzept vereint wurden.
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