Daiji-ji, Buddhistischer Tempel in Süd-Kumamoto, Japan
Der Daiji-ji ist ein buddhistischer Tempel mit der klassischen Architektur der Soto-Zen-Schule, aufgebaut mit einem Haupthalle, einem Meditationsgebäude und einem Glockenturm. Diese Komponenten bilden zusammen einen funktionsfähigen Komplex, in dem Mönche täglich ihrer spirituellen Praxis nachgehen.
Die Gründung geht auf das Jahr 1278 durch einen Schüler des berühmten Zen-Meisters Dogen zurück, was dem Tempel eine starke Verbindung zur frühen Zen-Tradition gab. Das Gebäude überstand mehrere Großbrände im Laufe der Jahrhunderte und empfing zeitweise kaiserliche Unterstützung.
Der Tempel ist ein Ort der täglichen Praxis für Mönche und Besucher, die hier meditieren und an Zeremonien teilnehmen. Die Räume zeigen, wie der Zen-Buddhismus im Alltag gelebt wird und welche Rolle stille Kontemplation in dieser Tradition spielt.
Der Tempel ist tagsüber zugänglich und bietet kostenlose Parkplätze in der Nähe des Eingangs an. Besucher sollten respektvolle Kleidung tragen und auf die Aktivitäten der Mönche Rücksicht nehmen, besonders während der Meditationsstunden.
Ein Steinmonument im Gelände trägt ein Haiku des bekannten Wanderdichters Santoka, der eine enge Beziehung zum Tempel durch seinen spirituellen Lehrer hatte. Diese kleine Inschrift verbindet Zen-Praxis mit japanischer Poesie auf einer persönlichen Ebene.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.