Kumamoto, Präfekturhauptstadt in Kyushu, Japan.
Kumamoto ist eine Präfekturhauptstadt auf der Westküste von Kyushu in Japan. Die urbane Zone verteilt sich auf fünf Hauptbezirke, die durch breite Alleen und Flussläufe voneinander getrennt sind.
Die Stadt erhielt 1889 offiziellen Status als administrative Einheit und entwickelte sich um eine mittelalterliche Burganlage herum. Im Jahr 2012 wurde sie zur regierungsbezeichneten Stadt ernannt, was ihr größere Autonomie in der Verwaltung verlieh.
Der Name kommt vom schwarzen Fluss Shirakawa, der durch die Region fließt und für seine mineralreichen Gewässer bekannt ist. Die Bewohner nutzen heute noch öffentliche Bäder und trinken Wasser aus vulkanischen Quellen, die von den umliegenden Bergen gespeist werden.
Die städtische Verkehrsbehörde betreibt Busse und Straßenbahnen, die alle Bezirke miteinander verbinden und regelmäßige Verbindungen zum Hauptbahnhof anbieten. Für Besucher sind Tageskarten erhältlich, die den Zugang zu den meisten öffentlichen Verkehrsmitteln erleichtern.
Auf dem Berg Hanaoka steht eine Friedenspagode, die 1954 vom buddhistischen Mönch Nichidatsu Fujii erbaut wurde. Die Struktur dient als Gedenkstätte für Kriegsopfer und bietet einen weiten Blick über die umgebende Ebene.
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