Ankoku-ji, Buddhistischer Tempel im Bezirk Tanto, Toyooka, Japan.
Ankoku-ji ist ein Zen-Tempel, der sich inmitten von Ackerland mit einem Hügel hinter dem Hauptgebäude befindet, wo mehrere Dodan-Tsutsuji-Sträucher in Gruppen wachsen. Das Gelände bildet eine harmonische Einheit aus Architektur und landwirtschaftlicher Landschaft.
Der Tempel wurde 1345 gegründet als Teil einer landesweiten Gruppe von 68 Ankoku-ji-Tempeln und wurde nach einem Feuer 1717 zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1904 an der heutigen Stelle.
Der Tempel gehört zur Daitoku-ji-Linie der Rinzai-Schule, einer der drei wichtigsten Zen-Traditionen in Japan. Besucher können die besondere Verbindung zwischen der Architektur und der natürlichen Umgebung spüren, die das tägliche Leben an diesem Ort prägt.
Der Tempel öffnet normalerweise zwei Wochen lang im November, wenn die Herbstfarben in voller Pracht sind, und zieht dann viele Besucher an. Es ist ratsam, früh anzukommen oder die weniger besuchten Wochentage zu wählen, um das Gelände in Ruhe zu erkunden.
Die Dodan-Tsutsuji-Sträucher am Tempel sind etwa 160 Jahre alt und haben sich durch starke Schneefälle ungewöhnlich entwickelt. Ihre Äste wachsen horizontal und erstrecken sich über mehr als 10 Meter in die Breite, was eine seltene und bemerkenswerte Form schafft.
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