Monguzzo Castle, Mittelalterliche Burg in Monguzzo, Italien.
Monguzzo Castle ist eine Steinburg, die auf einem Hügel in der norditalienischen Lombardei thront und in etwa 320 Metern Höhe liegt. Das Komplex besteht aus drei Bauteilen: das U-förmige Hauptgebäude, die Castelletto-Gästequartiere und die Pusterla-Versorgungseinrichtungen, insgesamt über 60.000 Quadratmeter Grundfläche.
Die erste dokumentarische Erwähnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 920, als Berengar von Friaul das Grundstück dem Kanonischapel der Basilika San Giovanni Battista in Monza schenkte. Über Jahrhunderte änderte sich der Charakter der Anlage von einer Wehburg zu einem Adelssitz, wobei im 16. Jahrhundert unter Gian Giacomo Medici bedeutende Umbauten stattfanden.
Der Ort trägt seinen Namen von der lateinischen Bezeichnung Mons Acutus, was sich in der markanten Lage auf einem Hügel widerspiegelt. Die heutige Nutzung als Forschungszentrum für Krankenhausstudien zeigt, wie das Gebäude von einer Festung zu einem Ort der Heilkunst geworden ist.
Der Ort liegt auf erhöhtem Gelände, was gutes Licht und weite Ausblicke bietet, erfordert aber auch etwas Anstrengung beim Besteigen des Hügels. Die Besucher sollten bedenken, dass das Areal groß ist und mehrere separate Gebäude verteilt sind, weshalb bequeme Schuhe empfehlenswert sind.
In der Vergangenheit enthielt das Schloss unterirdische Gänge und Folterkammern aus dem 16. Jahrhundert, die während der Zeit unter Gian Giacomo Medici gebaut wurden. Diese dunklen Räume wurden später abgerissen, als die Familie Bentivoglio das Anwesen übernahm und es umgestaltete.
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