Shōju-in, Buddhistischer Tempel in Shinjuku Ni-chome, Japan
Shōju-in ist ein buddhistischer Tempel entlang der Yasukuni-Straße mit einer modernen Betonfassade und einem traditionellen Glockenturm auf dem Gelände. Die Mischung aus zeitgenössischer Architektur und klassischen Elementen schafft einen einzigartigen Raum inmitten des städtischen Viertels.
Der Tempel wurde 1594 gegründet und erlebte während des Zweiten Weltkriegs die Einschmelzung seiner Glocke für Kriegsmaterialien. Die Glocke wurde später aus den USA zurückgebracht und steht heute wieder an ihrem ursprünglichen Ort.
Der Tempel ist bekannt für eine jährliche Gedenkzeremonie für alte Nähnadeln am 8. Februar, bei der diese in Tofublöcke gesteckt werden, um ihrer Dienste zu gedenken. Diese Praxis zeigt, wie Menschen hier Dankbarkeit für alltägliche Gegenstände ausdrücken, die ihr Leben vereinfacht haben.
Der Tempel liegt nur fünf Minuten zu Fuß von den Bahnhöfen Shinjuku-sanchome und Shinjuku-gyoemmae der Tokio-U-Bahn entfernt. Eine klare Beschilderung führt Besucher von der Yasukuni-Straße zum Eingang des Tempels.
Die Stätte beherbergt eine Bronzestatue der Datsueba, bekannt als die Baumwollgroßmutter, die früher von Einheimischen aufgesucht wurde, um Husten und Kinderleiden zu heilen. Viele Besucher wissen nicht, dass diese Statue die mystischen Überzeugungen widerspiegelt, die lange Zeit das Leben der Gemeinde prägten.
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