Jishō-in, 東京都新宿区にある天台宗の寺院
Jishō-in ist ein kleiner buddhistischer Tempel im Bezirk Shinjuku in Tokio und gehört zur Tendai-Schule des Buddhismus. Das Gelände ist ruhig und einfach gestaltet, umgeben von wenigen Bäumen und traditionellen Steinstatuen, mit einem kleinen Garten mit Steinen und Pflanzen, die sich mit den Jahreszeiten verändern.
Die Geschichte des Tempels reicht viele Jahrhunderte zurück und wurde von Einheimischen gegründet, die einen Ort zum Beten und zum Erlernen ihrer Traditionen wünschten. Ein bedeutender Teil seiner Geschichte ist die Verbindung zum Owari-Gebiet, wo die Tochter von Tokugawa Mitsutomo, ein Daimyo dieser Region, 1640 hier begraben wurde und der Tempel zu Ehren ihrer Erinnerung umbenannt wurde.
Der Tempel trägt den Namen Jishō-in, was sich in der japanischen Schrift als 自證院 schreibt und seine religiöse Herkunft widerspiegelt. Besucher bemerken, wie die Anwohner hier beten oder einfach die ruhige Umgebung genießen und damit eine Tradition fortsetzen, die seit vielen Generationen besteht.
Das Gelände ist klein, daher ist es am besten, einen kurzen Besuch einzuplanen und sich Zeit zum Erkunden der Statuen und Bäume zu nehmen. Die beste Jahreszeit zum Besuch ist das Frühjahr während der Kirschblütenzeit, wenn die Blüten den Raum in ein Bild mit rosa Blüten und ruhigen Meditationsplätzen verwandeln.
Eine bemerkenswerte Unterstützung kam von Koizumi Yakumo, einem britischen Schriftsteller der Meiji-Zeit, der die friedliche Schönheit des Tempels schätzte und ihn häufig besuchte. Seine Bewunderung trug dazu bei, den Platz in lokalen Geschichten und Erinnerungen lebendig zu halten.
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