Kiyosu Bridge, Selbstverankerte Hängebrücke in Kōtō-ku, Japan.
Die Kiyosu-Brücke ist eine selbstverankerter Hängebrücke aus Stahl, die den Sumida-Fluss überquert und die Stadtteile Nakasu und Kiyosumi verbindet. Das Bauwerk trägt vierspurige Verkehrswege und breite Gehwege für Fußgänger, wobei die Konstruktion mit Suspensionselementen den Fluss elegant überbrückt.
Die Brücke wurde 1928 fertiggestellt als Teil von Tokios Wiederaufbau nach dem Großen Kanto-Erdbeben von 1923. Das Bauwerk repräsentiert die ingenieurtechnischen Fortschritte dieser Zeit und wurde später als wichtiges Kulturgut anerkannt.
Die Brücke verbindet zwei Stadtteile und wird heute von Fußgängern und Fahrzeugen gleichermaßen genutzt, wobei ihr Stahlbau die Ingenieurskunst der frühen Moderne zeigt. Ihre Anerkennung als Kulturgut spiegelt wider, wie Tokios Bevölkerung diesen Ort als Teil ihrer städtischen Identität wahrnimmt.
Der Brückenzugang ist für Fußgänger und Fahrzeuge während des ganzen Tages geöffnet und erfordert keine besonderen Vorbereitungen. Gute Aussicht bieten sich von den Gehwegen aus, besonders bei schönem Wetter und in den Abendstunden.
Die Brücke wird nach Sonnenuntergang bis 23 Uhr mit rosafarbener Beleuchtung angestrahlt, was ihr ein besonderes Aussehen vor der Skyline gibt. Diese Beleuchtung schafft ein markantes Merkmal, das sie von anderen Flussübergängen in der Stadt unterscheidet.
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