農人橋, Rahmenbrücke in Chūō-ku, Japan.
Die Noninbashi-Brücke ist ein Stahlbetonbauwerk, das den Higashi-Yokoborigawa-Kanal überspannt und die zentralen Bezirke miteinander verbindet. Die Konstruktion besticht durch ihre funktionale Gestaltung mit Betonbalken und Stahlträgern, die das Bauwerk charakterisieren.
Das Bauwerk wurde ursprünglich als Kyutaro-cho-Brücke im 17. Jahrhundert dokumentiert und diente als direkte Verbindung zur Burg Osaka. Die Tokugawa-Regierung erkannte die strategische Bedeutung und verwaltete es als eine der offiziellen Brücken der Stadt.
Der Name der Brücke stammt von Bauern, die diese Stelle nutzten, um zu ihren Feldern zu gelangen und zeigt die Verbindung der Gegend zu ihrer landwirtschaftlichen Vergangenheit. Heute können Besucher beim Überqueren noch die historische Bedeutung dieses Durchgangs in der Altstadt spüren.
Die Brücke ist fußläufig gut zu erreichen und liegt in unmittelbarer Nähe zu den U-Bahn-Stationen Sakaisuji-Honmachi auf den Linien Sakaisuji und Chuo. Besucher können die Gegend problemlos erkunden und die Brücke als Orientierungspunkt beim Spaziergang durch die Innenstadt nutzen.
Während der Wiederaufbau des Schlosses Osaka in den 1620er Jahren wurden Steine in der Nähe der Brücke abgeladen und zum Festungsbau transportiert. Dies zeigt, wie bedeutsam dieser Verkehrsknotenpunkt in einer Zeit großer Bauvorhaben war.
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