Amanosan Kongō-ji, Buddhistischer Tempel in Kawachinagano, Japan
Kongō-ji ist ein buddhistisches Kloster auf dem Berg Amano in der Stadt Kawachinagano, das mehrere denkmalgeschützte Gebäude besitzt und eine der ältesten Pagoden des Landes zeigt. Der Komplex umfasst Hallen, einen Tempelgarten und Wanderwege, die sich durch Wälder ziehen und verschiedene Schreine miteinander verbinden.
Ein Mönch namens Gyōki soll das Kloster um das Jahr 800 gegründet haben, als die Hauptstadt noch in Nara stand. Später, während der Kriege zwischen den nördlichen und südlichen Höfen im 14. Jahrhundert, diente der Ort als Zufluchtsort und Stützpunkt.
Dieses Kloster nennt man auch "Kōyasan für Frauen", weil Gläubige hier ohne Einschränkungen ankommen dürfen, anders als auf dem benachbarten Berg. Die Haupthalle bewahrt drei hölzerne Figuren aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die heute nationale Schätze sind.
Die Anlage kann man täglich zwischen 9 und 16.30 Uhr besuchen, man steigt direkt an der Bushaltestelle Amano-san aus, die von Nankai-Linien bedient wird. Die Wege durch das Gelände sind meist flach, aber einige Abschnitte führen über Stufen und unebene Pfade durch den Wald.
Die dreistöckige Pagode stammt aus dem Jahr 1320 und gehört zu den wenigen Holzpagoden aus dem Mittelalter, die bis heute stehen. Ihre Farbe hat über die Jahrhunderte nachgedunkelt, aber die ursprüngliche Zimmermannstechnik ist noch zu erkennen.
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