Cave of Fiumelatte, Karsthöhle in Fiumelatte, Italien
Die Höhle von Fiumelatte ist eine Karstformation in der Nähe des Comer Sees, die sich in etwa 160 Metern Höhe öffnet. Ein unterirdisches Wassersystem durchzieht die Höhle und verbindet sie mit dem Bergmassiv der Grigna.
Leonardo da Vinci studierte die Höhle und dokumentierte ihre Eigenschaften sowie die Wasserzirkulation in seinen wissenschaftlichen Aufzeichnungen. Seine frühen Beobachtungen trugen zum Verständnis der unterirdischen Systeme in dieser Region bei.
Der Bach Fiumelatte, der die Höhle speist, fließt nur zwischen März und Oktober und ist eng mit lokalen Traditionen verbunden. Die Bewohner der Region haben diese zeitlichen Muster in ihre Kultur und ihre Geschichten über den Ort eingewoben.
Der Zugang beginnt von einem Friedhof in Varenna aus, wo markierte Pfade Besucher zur Höhlenöffnung führen. Der Weg ist relativ kurz und gut ausgeschildert, wodurch die Höhle auch für gelegentliche Wanderer leicht erreichbar ist.
1992 bestätigten Wissenschaftler durch Farbverfolgungsexperimente die unterirdische Verbindung zwischen der Höhle und dem nördlichen Grigna-Gebirgssystem. Diese Entdeckung zeigte, dass das Wassersystem viel weiter reicht, als früher angenommen wurde.
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