和田大佛及橫穴墓群, Buddha-Steinschnitzereien und Höhlengräber in Minamisoma, Japan
Der Ort in Fukushima besteht aus buddhistischen Figuren, die direkt in natürliche Felswände gemeißelt wurden, sowie einer Gruppe von Höhlengräbern aus dem Altertum. Die Steinschnitzereien und die Grabkammern liegen räumlich beieinander und bilden einen zusammenhängenden Komplex.
Die Steinfiguren und Höhlengräber entstanden während der Heian-Zeit, als buddhistische Mönche diesen Ort als religiöses Heiligtum einrichteten. Die handwerkliche Arbeit und die spirituelle Nutzung wurden über Generationen hinweg gepflegt und bewahrt.
Der Ort verbindet buddhistische Steinskulpturen mit Bestattungstraditionen und zeigt, wie religiöse Praktiken und Totenrituale in der japanischen Gesellschaft miteinander verflochten waren. Diese Verschmelzung ist in der Art sichtbar, wie die Höhlen und Statuen räumlich zusammenhängen.
Die Felsgravuren und Grabkammern sind über Fußwege zugänglich, die beide Bereiche verbinden und ein Erkunden vor Ort ermöglichen. Besucher sollten mit unebenem Gelände rechnen und festes Schuhwerk tragen.
Die horizontalen Grabkammern wurden in die Felswand gehauen und dienen als Begräbnisplätze für Familie und Gemeinschaft aus dieser Zeit. Diese Form der Höhlengrabanlage ist relativ selten und zeigt unterschiedliche Bauphasen, die an der Felsoberfläche noch erkennbar sind.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.