善入寺島, Flussinsel in der Präfektur Tokushima, Japan
善入寺島 (Zen'nyūji-jima) ist eine Flussinsel im Yoshino-Fluss in der Präfektur Tokushima auf der Insel Shikoku. Die Insel ist langgestreckt und von Feldern bedeckt, die von Dämmen und Wasserwegen begrenzt werden, die das Gebiet als Rückhaltebecken für Hochwasser definieren.
Bis 1907 war die Insel dicht besiedelt, mit mehreren Hundert Haushalten, Dörfern, Schulen und Schreinen. Danach wurde sie in ein Hochwasserrückhaltebecken umgewandelt und ist seitdem unbewohnt.
Heute wird die Insel hauptsächlich als landwirtschaftliche Fläche genutzt, auf der je nach Jahreszeit Gemüse wie Daikon-Rettich oder Wassermelonen angebaut wird. Der Wechsel der Kulturen gibt dem Ort einen eigenen Rhythmus, den man beim Durchwandern der Felder deutlich spürt.
Die Insel ist über mehrere Fußgängerbrücken zugänglich, wobei diese bei Hochwasser gesperrt sein können. Ein Besuch empfiehlt sich in der trockenen Jahreszeit, wenn die Wege gut passierbar sind.
Die Grenze zwischen zwei verschiedenen Städten verläuft mitten durch die Insel und teilt sie in zwei Verwaltungsbereiche. So liegt ein Teil der Insel in einer Stadt und der andere Teil in einer anderen, obwohl kein Mensch dort lebt.
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