長者町繊維街, Textilviertel in Nagoya, Japan.
Choja-machi ist ein Textilviertel im Zentrum Nagoya mit mehreren Straßenzügen, die von charakteristischen Toren mit der Bezeichnung des Viertels markiert sind. Es umfasst Textilgeschäfte, Cafés, Innenausstattungsläden und Restaurants, die sich über mehrere Blöcke verteilen.
Das Viertel war während der Edo-Zeit ein Wohlhabendenviertel, entwickelte sich dann nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem der drei größten Textilgroßhandelszentren Japans. Diese Transformation von privatem Wohlstand zum kommerziellen Hub prägt seine Geschichte.
Der Stadtteil ist heute Treffpunkt für Designer und Kunstschaffende, die die leeren Gebäude für Ausstellungen und kreative Projekte nutzen. Dieses Nebeneinander von Handelsgeschichte und zeitgenössischer Kunst prägt das heutige Gesicht des Viertels.
Das Viertel liegt wenige Minuten vom Bahnhof Fushimi an der Higashiyama-Linie entfernt und bietet gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Gegend ist kompakt und zu Fuß leicht zu erkunden, mit vielen Einkehrmöglichkeiten entlang der Straßen.
Das Viertel erlebt einen extremen Wechsel zwischen Tag und Nacht: Tagsüber arbeiten hier etwa 20.000 Menschen, während nachts nur etwa 400 Menschen in der Gegend wohnen. Dieser dramatische Kontrast macht das Viertel tagsüber lebendig und energiegeladen, während es abends fast menschenleer wirkt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.