Abbazia di Santa Bona, Benediktinerabtei in Vidor, Italien.
Das Benediktinerkloster Santa Bona liegt am Piave-Fluss und zeigt romanische Kirchenarchitektur neben einem gotischen Kreuzgang mit besonderen Steinsäulen und verzierten Kapitellen. Die Gebäude erstrecken sich über mehrere Ebenen und dokumentieren verschiedene Bauphasen vom Mittelalter bis zur frühen Neuzeit.
Die Gründung erfolgte in den frühen 1100er Jahren durch eine Landschenkung an den Abt des benachbarten Klosters Pomposa. Das Benediktinerkloster wuchs dann zu einem der einflussreichsten religiösen und wirtschaftlichen Zentren der nördlichen Adria-Region.
Das Kloster war eng mit der Landwirtschaft verbunden und die Mönche prägten die Gegend durch ihre Anbaumethoden. Besucher können heute noch sehen, wie die gesamte Region von ihrer praktischen und organisatorischen Arbeit geprägt wurde.
Besuche erfordern Voranmeldung und werden normalerweise in Form von geführten Touren angeboten. Der Zugang erfolgt zu festgelegten Zeiten und Besucher sollten sich vorab informieren, da nicht alle Bereiche täglich geöffnet sind.
Im Kirchenchor befinden sich zwei mittelalterliche Fresken, die noch heute sichtbar sind und religiöse Figuren darstellen. Diese Wandmalereien bieten einen seltenen Einblick in die künstlerische Tradition, die in diesem Kloster gepflegt wurde.
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