立石寺, Buddhistischer Tempel in der Präfektur Yamagata, Japan
Risshakuji ist ein Tempel auf einem Berghang mit mehr als 1000 Steinpfaden, die durch Zedernwälder zu verschiedenen Gebäuden und Gebetshallen führen. Die Anlage erstreckt sich über die Berghöhe mit mehreren Strukturen, die an unterschiedlichen Höhenniveaus angeordnet sind.
Ein Kaiser ordnete die Gründung dieses Tempels im 9. Jahrhundert an und bestimmte ihn als Zweigstelle eines großen Heiligtums in der Nähe von Kyoto. Diese Verbindung zur Mutteranlage prägte die religiöse Bedeutung des Ortes von Anfang an.
Der Tempel bewahrt ein heiliges Feuer, das seit seiner Gründung kontinuierlich brennt und die spirituelle Kontinuität des Ortes symbolisiert. Besucher können diese Verbindung zur religiösen Praxis spüren, wenn sie durch die verschiedenen Gebäude gehen.
Die beste Zeit zum Besuch ist in den frühen Morgenstunden oder am Nachmittag, wenn weniger Besucher unterwegs sind und die Wege weniger überlaufen wirken. Bequeme Schuhe sind wichtig, da die vielen Stufen und unebenen Pfade über längere Zeit anstrengend für die Füße sein können.
Archäologische Ausgrabungen in den 1940er Jahren enthüllten menschliche Überreste und Statuenfragmente in einer Höhle, die als das Grab eines verehrten religiösen Gelehrten angesehen wird. Diese Entdeckung gibt Besuchern einen unerwarteten Einblick in die älteste Geschichte dieses Ortes.
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