Nora, Archäologische Stätte in Pula, Italien
Nora ist eine antike Siedlung an der Südküste Sardiniens, nahe der heutigen Gemeinde Pula, mit Überresten aus phönizischer und römischer Zeit. Die Ruinen erstrecken sich über ein Küstengebiet mit einem Theater, Tempeln, Thermalbädern, gepflasterten Straßen und Häusern mit Mosaikböden.
Die Ortschaft entstand als phönizische Hafensiedlung im 8. Jahrhundert v. Chr. und wuchs nach der römischen Übernahme im 1. Jahrhundert n. Chr. zu einem bedeutenden Handelshafen. Sie wurde im 8. Jahrhundert n. Chr. weitgehend aufgegeben.
Einige Abschnitte der Stadt wenden sich zur Strandlinie hin und zeigen verschiedene Stadtviertel mit öffentlichen Plätzen und privaten Wohnbereichen. Der Übergang zwischen städtischen Strukturen und Küstenlinie gibt einen Einblick in die Lebensweise früherer Epochen am Meer.
Der Zugang erfolgt über einen markierten Weg, der durch die Ruinen führt und zum Strand hinabläuft. Das Gelände ist uneben und kann an warmen Tagen sehr heiß werden, daher sollte man festes Schuhwerk und Sonnenschutz mitnehmen.
Ein Teil der antiken Hafenanlagen liegt heute unter Wasser und bietet Tauchern die Gelegenheit, versunkene Strukturen zu erkunden. Die Küstenlinie hat sich über die Jahrhunderte verändert und einige Gebäude sind heute vom Meer umschlossen.
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