Misogawa-Talsperre, Erddamm in Kiso, Japan
Die Misogawa-Talsperre ist eine Schüttdamm-Staumauer in den Bergen von Kiso, Japan, und ragt 140 m hoch auf. Der Damm staut den Fluss Miso auf und bildet einen Hochgebirgssee, der zur Trinkwasserversorgung und Stromerzeugung dient.
Die Planungen für die Talsperre begannen in den frühen 1970er Jahren, der Bau wurde 1973 gestartet und dauerte bis 1996. Die lange Bauzeit erklärt sich durch die abgelegene Gebirgslage und den Maßstab des Projekts.
Die Staumauer liegt inmitten der Kiso-Berglandschaft, und von den Aussichtspunkten am Ufer des Stausees lässt sich der Kisokoma-Gipfel der Zentralalpen beobachten. Im Herbst färbt sich das Laub der Hänge rund um das Wasser leuchtend orange und rot, was viele Besucher aus der Region anzieht.
Die Talsperre ist am besten mit dem Auto über die Nationalstraße 19 erreichbar, die an der Zentralautobahn beginnt. Da die Umgebung kaum touristisch erschlossen ist, empfiehlt es sich, ausreichend Zeit für die Anfahrt einzuplanen und Verpflegung mitzubringen.
Obwohl der Bau über zwanzig Jahre dauerte, gilt die Talsperre heute als eine der wenigen japanischen Stauanlagen, die 2002 eine offizielle Auszeichnung für die hohe Wasserqualität ihres Stausees erhielten. Das Wasser des Reservoirs fließt hauptsächlich in die Metropolregion Chukyō, die weit von den Bergen entfernt liegt.
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