Honsen-ji, Buddhistischer Tempel in Minami-Shinagawa, Japan.
Honsen-ji ist ein buddhistischer Tempel im Bezirk Minami-Shinagawa mit einem Kupferstandbild des Bodhisattva Jizo am Eingang und einem etwa 25 Meter hohen Ginkgo-Baum mit breitem Stamm. Die Anlage bietet Raum für Gebete und Meditation in ruhiger Umgebung.
Der Tempel wurde in den frühen 800er Jahren gegründet und erfuhr eine bedeutende Umgestaltung 1457, als der Kriegsherr Ota Dokan ihn umbenannte. Diese Neugründung prägte seine Entwicklung und Bedeutung über die folgenden Jahrhunderte.
Der Tempel gehört zur Daigo-Schule des Shingon-Buddhismus und ist die einunddreißigste Station auf der Edo-Pilgerroute zu den 33 Kannon-Tempeln. Besucher können den Raum nutzen, um zu beten und zu meditieren wie Pilger auf dieser klassischen Route.
Der Tempel liegt nur wenige Gehminuten von der Station Aomono-yokocho entfernt und ist täglich zugänglich. Besucher sollten sich Zeit für einen ruhigen Besuch nehmen, um den Ort vollständig zu erleben.
Die Tempelglocke wurde 1867 zur Pariser Weltausstellung gebracht, verschwand dann jedoch für 60 Jahre. Sie wurde schließlich in Genf aufgefunden und 1930 nach Japan zurückgebracht, was die lange Geschichte ihrer Wanderung dokumentiert.
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