Jōkō-ji, Buddhistischer Tempel in Seto, Japan.
Jōkō-ji ist ein Zen-Tempel mit einer traditionellen Holzhauptalle, die mehrschichtige geschwungene Dächer hat und in sorgsam angelegte Gärten eingebettet ist. Der Komplex ist mit steinernen Laternen verziert und zeigt die klassische japanische Tempelarchitektur mit einem ausgewogenen Grundriss, der sich um die Hauptgebäude gruppiert.
Der Tempel wurde 1336 von dem Zen-Meister Kakugen gegründet und spielte eine wichtige Rolle in der buddhistischen Landschaft der Region. Im 17. Jahrhundert wurde er zum Grabplatz des Owari-Tokugawa-Clans, was seine Bedeutung und seinen Einfluss während der Edo-Zeit erhöhte.
Der Tempel ist ein aktives Zentrum für Rinzai-Zen-Buddhismus und wird von Besuchern geschätzt, die traditionelle Meditationspraktiken erkunden möchten. Die täglichen Routinen der Mönche und regelmäßigen Zeremonien prägen das Leben hier und laden Besucher ein, diese spirituelle Praxis zu beobachten oder selbst teilzunehmen.
Der Tempel ist zu Fuß erreichbar oder mit dem lokalen Busdienst, was den Besuch relativ einfach macht, auch für diejenigen ohne eigenes Auto. Es ist ratsam, vor Besuchen zu prüfen, ob spezielle Veranstaltungen oder Meditationssitzungen stattfinden, um die beste Zeit für einen Besuch zu planen.
Das Tempelgelände beherbergt eine elegante Steingranit-Brücke, die 1653 über einen Lotus-Teich gebaut wurde und bis heute erhalten ist. Diese Brücke ist ein wertvolles architektonisches Element, das weniger Besucher bemerken, aber eine ruhige Ecke des Geländes schafft, die zum Verweilen einlädt.
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