Arai Castle, Japanische Burg im Bezirk Miura, Japan.
Arai Castle ist eine Burgruine auf einer 26 Meter hohen Landzunge an der Westküste der Miura-Halbinsel. Die Festung liegt zwischen der Koajiro-Bucht und der Aburatsubo-Bucht und wurde strategisch positioniert, um den Zugang zur Region zu kontrollieren.
Die Burg fiel 1516 nach einer dreijährigen Belagerung durch die Hojo Soun-Kräfte, was das Ende der Kontrolle des Miura-Clans markierte. Dieser Wendepunkt in der lokalen Geschichte zeigte das wachsende Machtverhältnis zwischen konkurrierenden Clans in der Region.
Der Name Aburatsubo stammt von der dunklen Färbung des Meerwassers während der letzten Schlacht, die an einen ölgefüllten Behälter erinnerte. Besucher können heute noch diese historische Verbindung spüren, wenn sie über das Gelände wandern und die Bucht betrachten.
Besucher erreichen die Burgruine mit einem Keikyu-Bus von der Station Misakiguchi zum Terminal Aburatsubo, gefolgt von einem fünfminütigen Spaziergang. Das Gelände erfordert grundlegende Wanderschuhe, besonders wenn es geregnet hat, da die Pfade auf den Hügeln steil werden können.
Das Gelände beherbergt heute das Meeresforschungslabor der Universität Tokio, das die historischen Strukturen in die moderne Wissenschaft integrierte. Wanderer können Reste von Gräben und Erdschüttungen entlang der Wanderwege sehen, die die militärische Vergangenheit der Stätte offenbaren.
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