Porta Matera, Gate in the old city wall of Altamura, Italy
Porta Matera ist ein mittelalterliches Stadttor in Altamura, das einst als südlicher Zugang zur Stadt diente. Das Tor ist heute nicht mehr erhalten, doch seine Stelle wird beim jährlichen Federicus-Fest mit nachgebauten Holztüren markiert, die als Eingang für historische Umzüge und Reenactments fungieren.
Das Tor war Teil der mittelalterlichen Stadtmauern und spielte eine wichtige Rolle beim Schutz Altamuras. Im Jahr 1799 ereignete sich hier ein bedeutsamer Moment, als Truppen unter Kardinal Ruffo während der Unruhen einmarschierten und die Stadt eroberten.
Das Tor wurde nach der nahegelegenen Stadt Matera benannt, zu der es hinführte. Heute erscheint die Porta Matera in der jährlichen Federicus-Veranstaltung wieder zum Leben, wenn große Holztüren aufgestellt werden und die Nachbarschaften der Stadt ihre mittelalterliche Geschichte durch Paraden und Umzüge erzählen.
Der ehemalige Standort befindet sich im Zentrum von Altamura in der Nähe des Platzes Piazza della Resistenza, wo eine Gedenktafel an die historischen Ereignisse erinnert. Besucher können die Gegend erkunden und die früher befestigten Straßen gehen, um sich die alte Stadtstruktur vorzustellen.
An der ehemaligen Porta Matera ist ein altes Steinrelief eingelassen, das an Giovanni Pipino erinnert, einen Rebellen aus dem 14. Jahrhundert, der hingerichtet und zerstückelt wurde. Das Relief, das sein Bein darstellt, wurde im 17. Jahrhundert nachgearbeitet und ist noch heute an der Stelle sichtbar, wo es als warnendes Denkmal für die Bürger diente.
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