Rigaer Roland, Mittelalterliche Ritterstatue am Rathausplatz, Lettland
Roland in Riga ist eine Steinskulptur, die auf einem Sockel mit Brunnen in der Rathausplatz steht und eine gezogene Schwert trägt. Die Figur repräsentiert die städtischen Privilegien und Selbstverwaltungsrechte, die die Hansestädte im Mittelalter erhalten haben.
Die Statue wurde 1896 in Stein errichtet und ersetzte ältere hölzerne Versionen, die seit der Mittelalter in der Stadt standen. Diese Kontinuität spiegelt die lange Bedeutung der Roland-Figur für Rigas Identität und Unabhängigkeit wider.
Die Figur verkörpert einen Freiheitsgedanken, der in mittelalterlichen Stadtrechten verwurzelt ist. Besucher sehen hier ein Symbol für die Unabhängigkeit, die Riga als Hansestadt gegenüber adeligen und kirchlichen Mächten bewahrt hat.
Der Sockel enthält einen öffentlichen Trinkbrunnen, der Besucher und Einwohner mit Wasser versorgt. Das Denkmal ist zentral in der Altstadt gelegen und leicht zu erreichen, von allen Seiten zugänglich.
Roland-Figuren wie diese stehen auch in anderen Hansestädten wie Bremen und Gdansk, was zeigt, wie ein mittelalterliches Rechtskonzept sich über ganz Nordeuropa verbreitete. Jede Stadt modifizierte das Symbol leicht, um seine eigene Autorität und Unabhängigkeit zu betonen.
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