新芦屋古墳, Quadratischer Grabhügel in Suita, Japan
Das Shin-Ashiya Kofun ist ein quadratisches Grabmal mit etwa 20 Metern Seitenlänge, das sich auf einem Hügel in Suita erhebt. Im Inneren befand sich eine hölzerne Grabkammer mit einem steinernen Sarkophag, in dem der Verstorbene beigesetzt war.
Das Grabmal stammt aus dem frühen 7. Jahrhundert und wurde 1978 bei Bauarbeiten für Wohnhäuser entdeckt. Die Stadtbehörde von Suita führte daraufhin eine Notgrabung durch, um das Denkmal zu untersuchen und zu sichern.
Die Grabbeigaben zeigen, dass die Person, die hier begraben wurde, Pferde besaß und Gold- und Silberschmuck trug. Diese Objekte deuten darauf hin, dass es sich um eine wohlhabende und einflussreiche Person handelte, deren Status durch aufwändige Bestattungspraktiken zum Ausdruck kam.
Die ausgegrabenen Gegenstände sind nicht am ursprünglichen Ort zu sehen, sondern werden im Suita-Stadtmuseum in Kishibe-kita ausgestellt. Die meisten Besucher fahren dorthin, um die Artefakte und mehr über diese Grabstätte zu erfahren.
Das Grabmal ist das einzige bekannte Beispiel in Japan mit einer hölzernen Grabkammer und einem steinernen Sarkophag aus der Kofun-Periode. Diese Kombination macht es zu einer archäologisch seltenen und wertvollen Stätte für das Verständnis der Bestattungstechniken dieser Ära.
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