Mohammed V Mosque, Tangier, Islamisches Gotteshaus in der Rue de Belgique, Tanger, Marokko.
Die Mohammed-V.-Moschee in Tanger ist ein großes islamisches Gotteshaus im Herzen der Stadt, mit einem hohen Minarett und mehreren Gebetssälen im traditionellen marokkanischen Stil. Das Gebäude ist mit Zellij-Kacheln, Stuckarbeiten und geschnitzten Holzdecken verziert, die zusammen ein einheitliches Bild klassischer islamischer Architektur ergeben.
Die Moschee wurde 1983 eingeweiht und mit Mitteln aus Kuwait finanziert, was zur Umbenennung des angrenzenden Platzes führte. Es war eines von mehreren Projekten dieser Zeit, die mit Unterstützung aus den Golfstaaten in Marokko entstanden.
Die Moschee ist ein zentraler Treffpunkt für die muslimische Gemeinschaft in Tanger, insbesondere beim Freitagsgebet, wenn die Gläubigen in großer Zahl eintreffen. Die breite Treppe vor dem Eingang und der umliegende Platz füllen sich dann mit Menschen aus dem gesamten Viertel.
Nicht-muslimische Besucher können die Außenfassade und das Minarett jederzeit besichtigen, der Zutritt zum Inneren ist jedoch auf Muslime beschränkt. Wer das Äußere fotografieren möchte, findet auf dem angrenzenden Platz den besten Überblick über das Gebäude.
Das Minarett wurde bewusst höher gebaut als der nahe gelegene Heilig-Kreuz-Dom, der sich in unmittelbarer Sichtweite befindet. Diese Entscheidung macht den Gegensatz zwischen den beiden Bauwerken zu einem der auffälligsten Merkmale dieser Gegend in Tanger.
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