Stara Varoš, Osmanisches Viertel in Podgorica, Montenegro.
Stara Varoš ist ein Stadtteil in Podgorica mit engen Gassen, Steinhäusern, Schmuckläden und lokalen Restaurants, die sich über ein Netz von Fußgängerwegen verteilen. Die Straßen führen vorbei an historischen Gebäuden und schaffen einen abgegrenzten Bereich, der sich deutlich vom modernen Podgorica unterscheidet.
Der Stadtteil entstand während der osmańischen Herrschaft im 15. Jahrhundert rund um eine Festung und wurde durch seine steinernen Strukturen geprägt. Viele Gebäude wurden während des Zweiten Weltkriegs beschädigt, doch der Kern des alten Viertels blieb erhalten.
Der Stadtteil bewahrt zwei osmanische Moscheen und den Sahat-Kula-Turm, die zeigen, wie türkische Siedler die Architektur der Stadt geprägt haben. Heute nutzen Besucher diese Orte, um die religiösen und handwerklichen Traditionen dieser Epoche zu erleben.
Besucher können das Viertel über mehrere Eingänge erreichen, mit Parkplätzen in der Nähe des Ribnica-Flusses und des Naturhistorischen Museums. Die engen Gassen sind leicht zu Fuß zu erkunden, bieten aber wenig Schatten an heißen Tagen.
Die Alte Ribnica-Brücke aus der osmańischen Zeit verbindet beide Seiten des historischen Viertels und zeugt von der Ingenieurskunst jener Epoche. Viele Besucher übersehen diese Brücke, obwohl sie einer der ältesten steinernen Übergänge der Stadt ist.
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