Grunwald Bridge in Kraków, Straßen- und Straßenbahnbrücke in Krakau, Polen
Die Grunwald-Brücke ist eine Betonkonstruktion über die Weichsel mit drei Spannweiten und einer Breite von gut 31 Metern. Sie trägt zwei Straßenbahnspuren zwischen je zwei Spuren für Autos, dazu kommen Rad- und Fußwege auf beiden Seiten.
Die Brücke wurde zwischen 1968 und 1972 erbaut und erhielt ihren Namen bezugnehmend auf das Grunwald-Denkmal, das im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Der Wiederaufbau des Monuments prägte die Umbenennung dieser neuen Verbindung über den Fluss.
Die Brücke bildet einen Abschnitt des Jakobswegs in Kleinpolen und verbindet die historischen religiösen Stätten zwischen Sandomierz und Tyniec.
Der Übergang verbindet die Altstadt mit dem Dębniki-Viertel und wird von Autos, Straßenbahnen, Fahrrädern und Fußgängern genutzt, die alle separate Bereiche haben. Es ist ein bedeutender Knotenpunkt im Verkehrsnetz, daher kann es besonders während der Stoßzeiten lebhaft zugehen.
Aufgrund der geringen Höhe über dem Wasserspiegel gehört diese Brücke zu den zwei anfälligsten Überquerungen Krakows für Hochwasser und Eisstau. Die Lage dicht über der Wasseroberfläche macht sie besonders während des Frühjahrstauwetters kritisch.
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