Dom St. Marien, Romanische Kathedrale in Gorzów Wielkopolski, Polen.
Die St.-Marien-Kathedrale ist ein Backsteinbau mit drei Schiffen, einem westlichen Turm und einer 1621 hinzugefügten barockartigen Turmhaube. Das Innere beherbergt einen Renaissance-Manieristen-Flügelaltar aus dem Jahr 1600, der das Letzte Abendmahl darstellt und in dem sich vier Glocken befinden, die nach Tugenden benannt sind.
Das Gotteshaus entstand 1290 als Pfarrkirche der Jungfrau Maria und Elftausend Jungfrauen und diente von 1537 bis 1945 als lutherische Kirche. Diese lange reformierte Zeit hinterließ ihre Spuren in der heutigen Gestalt des Bauwerks.
Die Kathedrale beherbergt einen Renaissance-Manierismus-Triptychon-Altar von 1600 mit der Darstellung des Letzten Abendmahls aus dieser Periode.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar und bietet Besuchern einen direkten Blick auf die Struktur vom Marktplatz aus. Es ist ratsam, während der Öffnungszeiten zu kommen, um die Details im Inneren vollständig zu genießen.
Die westliche Türöffnung trägt Nägel, die von Spendern während einer Kampagne nach dem Ersten Weltkrieg eingehämmert wurden, um Witwen und Waisen zu unterstützen. Diese ungewöhnliche Gedenkform ist noch immer sichtbar und erzählt von damaliger Solidarität.
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