Zamek w Piszu, Mittelalterliche Burgruine in Pisz, Polen
Der Zamek w Piszu ist eine Burgruine aus der Gotik, die am westlichen Ufer der Pissa in der Stadt Pisz in Polen liegt. Von der ehemaligen rechteckigen Anlage sind heute hauptsächlich Fundamentreste und einzelne Mauerabschnitte erhalten.
Die Kreuzritter errichteten hier im 14. Jahrhundert zunächst eine Holzfestung, die litauische Truppen zerstörten. Danach wurde an derselben Stelle ein Steinschloss gebaut, das die Region bis weit in die Neuzeit hinein prägte.
Die Ruinen sind heute frei zugänglich und liegen mitten in der Stadt Pisz, sodass man sie beim Spaziergang leicht entdeckt. Der Name der Stadt selbst leitet sich vom Fluss Pisa ab, an dessen Ufer die Anlage errichtet wurde.
Die Ruinen liegen nah an der Pissa und sind von der Innenstadt von Pisz aus gut zu Fuß erreichbar. Da die Fundamente teils freigelegt sind und der Boden uneben sein kann, sind feste Schuhe empfehlenswert.
Der Steinbau wurde 1787 an einen Privatmann verkauft, woraufhin man ihn nach und nach als Steinbruch nutzte. Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden die meisten Mauern abgetragen, bis nur noch die heutigen Überreste übrig blieben.
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